Dummheit, selbstverschuldet

Beantwortung der Frage: Was ist Aufklärung? (Abbildung aus: Deutsches Textarchiv)
Beantwortung der Frage: Was ist Aufklärung? (Abbildung aus: Deutsches Textarchiv)

Die Forderung, die Kant an seine Leser stellte, packte er in die berühmte Formulierung, wonach Aufklärung der Ausgang des Menschen aus der selbstverschuldeten Unmündigkeit sei. Das Wort „selbstverschuldet“ hatte dabei eine spezielle Bedeutung. Denn der Aberglaube, die Anhänglichkeit an Dogmen, der Autoritätsgehorsam, ob gegenüber den Männern der Kirche oder jenen im weißen Mantel der Wissenschaft – das alles war ja keineswegs von den Einzelnen selbstverschuldet. Es war vielmehr ein Ergebnis von Unbildung, Indoktrination, undurchschautem Vorurteil, auch irrationalen Neigungen, die mit der menschlichen Natur einhergehen. Der Begriff „selbstverschuldet“ gewann seinen Sinn erst dadurch, dass es eine hinreichend belehrte, zu logischer Analyse und kritischer Hinterfragung fähige, relativ vorurteilsresistente Persönlichkeit gab. Nur sie konnte als das Subjekt der Aufklärung begriffen und entsprechend in die Pflicht genommen werden.

Die Vernunft darf nicht im bloß Biologischen verankert sein, denn dort ist alles Mögliche verankert, auch die Dummheit, der Wahnsinn und das Böse.

Wenn wir annehmen wollen, der Begriff der menschlichen Vernunft sei hinreichend klar (was nicht ohne Weiteres angenommen werden darf), dann beruht der „Glaube an die Vernunft“ zunächst darauf, dass alle, die tatsächlich vernünftig sind, sich daran – und das heißt vor allem: an die Regeln der Logik – naturwüchsig gebunden fühlen. Aber eben die faktische Naturwüchsigkeit der Vernunftbindung, ihre bloße biologische Verankerung, wäre zu wenig, um wirksam gegen jenen Glauben opponieren zu können, der aus der Offenbarung erwächst.

 'zu biologisch' für die Vernunft: Getrocknetes Gehirn (© Riccardo Meneghini, Flickr)
‘zu biologisch’ für die Vernunft: Getrocknetes Gehirn (© Riccardo Meneghini, Flickr)

Aller Aufklärung, die sich als die einzig rationale Alternative zur Religion versteht, eignet daher seit eh und je ein unduldsamer Zug. Das hat mit der Autoritätsproblematik der menschlichen Vernunft zu tun. Sie darf nicht im bloß Biologischen verankert sein, denn dort ist alles Mögliche verankert, auch die Dummheit, der Wahnsinn und das Böse. Kant versucht daher, die Kategorien und Prinzipien der Rationalität in einem transbiologischen Bereich festzumachen, dessen Stellung zur Erfahrungswelt „transzendental“ sein soll, das heißt: aller innerweltlichen Erkenntnis vorgeordnet, sie erst ermöglichend und daher auch nicht kritisierbar. Hier klingt noch reichlich vom obersten, absoluten Geltungsanspruch der Offenbarung durch.

Dummheit, aufgeklärt

Die Unduldsamkeit der Aufklärer wird ärgerlich, sobald das Credo der Aufklärung, „Selber denken!“, kein risikoreiches Eintreten für die Freiheit des Denkens und Redens mehr erfordert. Grundrechtlich verfasste, prinzipiell säkulare und liberale Staaten legen mit der allgemeinen Schulpflicht den Grundstein für einen hohen Bildungsstandard, an dem breite Teile der Bevölkerung teilhaben. Es ist zu einem fundamentalen Erziehungsziel geworden, dass niemand bloß deshalb an irgendetwas glauben solle, weil es sich um eine konventionelle oder autoritativ abgesegnete Sache handle. Dies gilt für Weltanschauungen nicht weniger als für religiöse Bekenntnisse, und es gilt sogar, wenn auch in geringerem Maße, für den Standpunkt des wissenschaftlichen Experten.

Kant-Tatoo (© Via Olivia)
‘Horaz-Tattoo’ (© Via Olivia)

Doch kein Licht ohne Schatten. Eine triviale Einsicht, gewiss, aber sie hat – gerade wegen ihrer Trivialität – für die Aufklärung, les lumières, eine spezifische Bedeutung. Ihr entsprechend formuliert Robert Musil, ein Aufklärer mit Hang zur Mystik, in seinem Vortrag Über die Dummheit aus dem Jahre 1937 einige bemerkenswerte Thesen. Er unterscheidet in seinem Vortrag zwischen der „ehrlichen“ oder „schlichten Dummheit“, die einfach daher rührt, dass ein Mensch dumm ist, und jener anderen, die er die „höhere“ nennt. In ihr erblickt der Autor des Manns ohne Eigenschaften die „eigentliche Bildungskrankheit“. Die höhere Dummheit definiert Musil, der sich gelegentlich ganz und gar elitär als „konservativen Anarchisten“ bezeichnet, folgendermaßen: „Sie ist nicht sowohl ein Mangel an Intelligenz als vielmehr deren Versagen aus dem Grunde, dass sie sich Leistungen anmaßt, die ihr nicht zustehen…“ (Musil 1978a). Musil gibt im Vortrag selbst kein Beispiel für dieses Versagen. Andernorts lässt sich aber nachlesen, dass er Oswald Spenglers ungemein erfolgreichem und bis heute nachwirkendem Werk, Der Untergang des Abendlandes, das 1918 und ’22 erscheint, ein Besprechungsattest ausstellte, das summa summarum vernichtend war:

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Höhere Dummheit ist ein Versagen der Intelligenz, da “sie sich Leistungen anmaßt, die ihr nicht zustehen“ (Robert Musil Über die
Dummheit
)

Indem Spengler sich anmaße – so Musil (1978b) –, über alle Völker und Kulturen der Weltgeschichte ein kompetentes Urteil abzugeben, noch dazu eines, aus dem mit scheinbar strenger Geschichtslogik folge, Europa sei vergreist und daher zum Absterben verurteilt, liefere der vielbelesene, doch fortwährend dilettierende Autor einen geradezu monströsen Musterfall der bürgerlichen Bildungskrankheit. Es war deshalb auch nicht bloße Beckmesserei, wenn Musil seine Kritik an Spengler mit dem Nachweis begann, dass diesem für den Quervergleich der mathematischen Denkweise verschiedener Kulturen in unterschiedlichen Entwicklungsstadien schlichtweg das nötige Fachwissen fehlte.

über seine intellektuellen Verhältnisse hinaus denken

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“Es war beinahe so, als wandele der Geist Spenglers an seiner Seite”: Der ehemalige US-Aussenminister Henry Kissinger war ein glühender Verehrer des Untergang des Abendlandes (Zitat in Der Spiegel 1974)

Was also Musil, ganz im Sinne des Konzepts der höheren Dummheit, an Spengler besonders stört, ist dessen Hang, sich großflächig über seine intellektuellen Verhältnisse hinaus theoretisch zu betätigen. Zum Beispiel wird ein begrenzt anwendbares Vokabular in metaphorischer Weise auf Bereiche ausgedehnt, in denen es nichts verloren hat. Man denke an das Schema der Lebensalter, welches, statt Wachsen und Vergehen biologischer Organismen zu beschreiben, plötzlich den Gang ganzer Kulturen erklären soll – eine zu Spenglers Zeit überaus beliebte Analogsetzung natürlicher und historischer Evolution. Das Ergebnis dieser Dilettantenkunst ergab im Fall Spenglers jene höhere Dummheit, die da lautete, dem Abendland – was immer das sein mochte – bliebe nichts anderes übrig, als sich in seinen lebensaltersmäßig notwendigen Untergang zu fügen.

Parawissenschaft

Heute wimmelt es von parawissenschaftlichen Begriffen, Konzepten, Theorien, die alle eine Folge davon sind, dass sich mehr oder minder gebildete Laien im Sinne der Aufklärungs-Maxime „Selber denken!“ ein Bild der sie jeweils interessierenden Verhältnisse machen. Dabei ist es, sieht man genauer hin, mit dem Selbstdenken gar nicht so weit her. Denn es sind in erster Linie die populärwissenschaftlichen und journalistischen Medien, die dem Laien vorkauen, was „in“ und was „out“ ist, was „angesagt“ und was „passé“, wodurch sie ihm, durch leicht handliche Floskeln und Rezepturen, das Gefühl vermitteln, mitdenken zu können und sich eine eigene Meinung bilden zu sollen.

Mittlerweile ist die Chaostheorie, von der kein Nichtmathematiker auch nur annäherungsweise eine Ahnung hatte, samt „Butterfly-Effekt“, „Fraktalen“ und „Apfelmännchen“ wieder in den Hintergrund der saisonalen Leimetaphern getreten, wenn es darum geht, sich pseudokompetent über die Zukunft auszulassen. Zwischendurch war der – formal weniger anspruchsvolle, weil sozialgeschichtliche – Clash of Civilizations in aller Munde, fast gleichzeitig wurde The End of History proklamiert. Neuerdings grassiert das Konzept der Postdemokratie, nachdem eine Weile das Wort von der Risikogesellschaft die Runde unter den Selbstdenkern machte.

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Buchtitel, die zu Plastikwörtern wurden.

Selbstdenken ohne Inkompetenz-Einsicht

Nun könnte man sich fragen, was denn daran so tadelnswert sei, dass im Umlauf befindliche Begriffe und Modelle von der mehr oder weniger gebildeten Öffentlichkeit dazu verwendet werden, um über weltanschauliche, kulturelle und soziale Fragen, die von Bedeutung sind, mehr oder minder selbständig, kritisch, auf eigene Meinung abzielend, nachzudenken und zu diskutieren? Ohne hier einem Musil’schen Elitarismus frönen zu wollen, muss doch auf zwei Effekte aufmerksam gemacht werden, deren negative Auswirkungen beträchtlich sein können.

Erstens verbindet sich eine scheinrationale Attitüde, die sich auf halb verstandene und unklare, dafür aber emotional und anschaulich einprägsame Formeln stützt, leicht mit eingefleischten ideologischen Mustern, die ihrerseits bestätigt sein wollen. Man denke nur an die lange gehegte Meinung, wonach im Neokapitalismus Risikofreudigkeit eine Haupttugend und jede Art von staatlicher Einmischung hinderlich sei, weil die Selbstregulierungskräfte des Marktes dadurch gestört würden. In Wirklichkeit führte dieses System zu empörender sozialer Ungerechtigkeit, schamloser Bereicherung einiger Weniger, dem drohenden Zusammenbruch der Finanzmärkte und einer katastrophalen Überschuldung auch der wohlhabenden Staaten.

Man verwechselt die kindlichen Gefühle angesichts der üppigen Produktion eines Geborgenheitsvokabulars mit dem mündigen Einverständnis eines zum kritischen Urteil Befähigten.

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Geborgenheitsvokabular: “Aventurin fördert Entspannung, Geduld, Gelassenheit, Selbstbestimmung, Ideen und Begeisterung, Entscheidungsfähigkeit, Liebe zum Leben und zur Natur”

Zweitens jedoch befördert die Einübung in das Muster der höheren Dummheit zu einer entsprechenden Kultur der bildungsgesellschaftlichen Irrationalität. Da man sich dessen sicher ist, die Dinge des Lebens selber denkend bewältigen zu können, schwindet auch die Berührungsscheu vor allen sogenannten „Alternativen“. Während man die angestammten Institutionen pauschal verdächtigt, maßt man sich ein Urteil in Bereichen an, von denen man kaum eine Ahnung hat, sei es die Demeter-Methode im biologischen Landbau, die heilende Kraft auratischer Energiefelder und kosmischer Harmonien oder die spirituelle Religiosität des Fernen Ostens. Man verwechselt die kindlichen Gefühle angesichts der üppigen Produktion eines Geborgenheitsvokabulars mit dem mündigen Einverständnis eines zum kritischen Urteil Befähigten.

Gerade indem man sich einbildet, urteilsfähig zu sein, verfällt man nicht selten der – mit Kants Worten – selbstverschuldeten Unmündigkeit. Dabei handelt es sich dann freilich um jene Variante, die gerade nicht typisch ist für Analphabeten, sondern im Gegenteil: für die Absolventen der mittleren Reife. Diese werden – um im Beispiel zu bleiben – massenhaft willfährige Mitspieler, Konsumenten und Opfer des multimilliardenschweren Lebenskunst-, Spiritualitäts- und Esoterik-Marktes. Denn da man ja ohnehin gebildet ist, weigert man sich als das vernunftbegabte Wesen, das man von Natur aus ist, maßvoll einzusehen, dass wahre Aufklärung darin bestünde, sich dort des Urteils und der damit verbundenen Praxis zu enthalten, wo einem die Kompetenz des Urteilens fehlt.

Selbstdenken ohne Inkompetenz-Einsicht: Das ist die eigentliche Bildungskrankheit, aus welcher die höhere Dummheit vielfältig erwächst und sich schließlich tief einwurzelt in die herrschende Vorstellung davon, was erst eine mündige Person ausmacht.

Selbstdenken ohne Transzendenz-Einsicht

Doch selbst wer der falschen Transzendenz des Esoterikmarktes misstraut, ist vor höherer Dummheit nicht gefeit. Je weiter sich die Moderne, mittels Dekonstruktion, autonomisieren möchte, desto stärker wird die Entfremdung des Einzelnen von dem, was er wirklich will. Er wird in der Betrachtung seiner Subjektivität dann akkurat auf jenes Medium verwiesen, das gerade nichts außer exakt definierbarer Objektivität gelten lässt: auf die Naturwissenschaft der Seele, auf Psychologie und Hirnforschung.

Marylinne Robinson wird 2012 die 'National Humanities Medal' von Barack Obama überreicht
Marylinne Robinson wird 2012 die National Humanities Medalvon Barack Obama überreicht (Quelle: NEH.gov)

In ihrem Buch Absence of Mind (2010) hat Marilynne Robinson, eine der bedeutendsten Schriftstellerinnen unserer Zeit, das prekäre Verhältnis von Subjektivität und Wissenschaft zum Gegenstand tiefdringender Überlegungen gemacht. Ihr wichtigster Punkt ist der, dass unsere aufgeklärte Welt in Wahrheit von parawissenschaftlichen Modellen beherrscht wird, die das Geheimnis des Menschen, seinen zur Welterschließung, Selbsterkenntnis und Transzendenzerfahrung fähigen Geist, vorgeblich auf irgendeine physiologische Basis, besonders das Gehirn, zurückführen und reduzieren wollen.

In Volkshochschulkursen wird der staunende Laie von Fachleuten darüber belehrt, dass die wirkliche Welt mit jener, die wir mit unseren Sinnen erfahren, nichts zu tun habe; diese sei – wie übrigens auch unser Ich samt dem freien Willen – vielmehr durch und durch ein Erzeugnis unseres Gehirns, und zwar zu dem Zweck, eine überlebensdienliche Interaktion zwischen uns und unserer Umwelt – das heißt in letzter Instanz: unserer Gene – zu ermöglichen. Darin spiegelt sich ebenfalls ein Stück höherer Dummheit, denn abermals geht es „um ein Versagen der Intelligenz aus dem Grunde, dass sie sich Leistungen anmaßt, die ihr nicht zustehen“. Es handelt sich um das chronische Erkenntnisleiden einer Moderne, welche sich angewöhnt hat, alles überhaupt Existierende als objektiv und immanent zu denken, das heißt, so zu denken, dass es der wissenschaftlichen Begrifflichkeit prinzipiell und ausnahmslos fassbar sein muss.

Von „Parawissenschaft“ spricht Robinson, weil die strenge naturwissenschaftliche Methode überhaupt keine Aussage über den Geist als Phänomen menschlicher Subjektivität zulässt. Der simple Grund: Das Vokabular der Physik, Chemie und Biologie kennt nur die Phänomene der äußeren Welt, vom Urknall bis zu den Strings, von den ersten Atomen bis zu den Riesenmolekülen, welche die DNA formen, von den hirnlosen Einzellern, die sich selbst reduplizieren, bis zum Neuronen-Universum des menschlichen Gehirns.

Selbstdenken ohne Transzendenz-Einsicht, verstanden als die Leugnung von Subjektivität als primärer Quelle aller Seins- und Daseinserschließung: auch das ist eine Folge der parawissenschaftlichen Hegemonie unserer naturalistisch verengten Weltzuwendung. Auch diese Verengung ist also, könnte man sagen, ein Kollateralschaden des Ausgangs aus der selbstverschuldeten Unmündigkeit.

Fazit

Wer mit dem Selbstdenken nicht haltmacht, wo das Denken tieferen Formen der Einsicht Platz machen sollte, der verdummt, und zwar auf höchstem Niveau. Die Niveaus der Verdummung lauten: Selbstdenken ohne Inkompetenz-Einsicht und ohne Einsicht in die Transzendenz. Wahre Aufklärung hingegen bedeutet auch den Ausgang aus jener selbstverschuldeten Unmündigkeit, deren Name seit Musil „höhere Dummheit“ lautet.

Literatur

Kant, Immanuel. 1784. “Beantwortung der Frage: Was ist Aufklärung?” in: Berlinische Monatsschrift. 12, 481–494.

Musil, Robert. 1978a. „Über die Dummheit“, in: Gesammelte Werke, hrsg. v. Adolf Frisé. Bd. 2, Reinbek b. Hamburg: Rowohlt. Zitat auf S. 1270 ff (1286 f).

Musil, Robert. 1978b. „Geist und Erfahrung. Anmerkungen für Leser, welche dem Untergang des Abendlandes entronnen sind“ [März 1921], in: Gesammelte Werke. Hrsg. v. Adolf Frisé. Bd. 2, Reinbek b. Hamburg: Rowohlt. 1042–1059.

N.N. 1974. “Kissinger: ‘Wenn ich gehe, dann ohne Skandal'”, in: Der Spiegel. 25 (17. Juni 1974). 60-74.

Robinson, Marilynne. 2010. Absence of Mind, The Dispelling of Inwardness From the Modern Myth of the Self. The Terry Lectures. New Haven & London: Yale University Press.

Eine frühere Version dieses Textes erschien in der Wochenendbeilage „Spectrum“ der österreichischen Tageszeitung Die Presse am 4. November 2012.

Bildnachweis

Left over”, fotographiert von Corinne Rusch.
Peter Strasser

Peter Strasser

Prof. Dr. Peter Strasser lehrte an der Universität Graz Philosophie. Noch heute forscht er zu Fragen der theoretischen Kriminologie. Er verfasste mehr als 30 Bücher, zuletzt Ontologie des Teufels. Mit einem Anhang: Über das Radikalgute. Seit November 2015 verfasst Strasser die Kolumne Morgengrauen (2-tägig) für das elektronische Format der NZZ Österreich nzz.at. 2014 wurde Strasser mit dem Österreichischen Staatspreis für Kulturpublizistik geehrt.

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