Über uns.

Was & wer?

Was ist die Avenue?

Die Avenue – Das Magazin für Wissenskultur ist eine unabhängige populärwissenschaftliche Zeitschrift für Geistes- und Sozialwissenschaften im deutschsprachigen Raum. Sie erscheint vierteljährlich und ist monothematisch ausgerichtet.

Wie entsteht eine Avenue?

Zunächst erscheinen einige unserer Artikel online zwecks open peer review. Erst dann drucken wir die Texte samt ausgewählten Kommentaren.

Wer macht die Avenue?

Corinna Virchow und Mario Kaiser. Corinna (*1975) hat Germanistik und Geschichte studiert und über nackte Frauen im Artusroman promoviert. Mario Kaiser (*1976) hat Philosophie, Zoologie und Informatik studiert. Promoviert hat er zu technischen Zukünften und ihren Folgen in der Gegenwart.

Wer liest die Avenue?

Die Zeitschrift richtet sich an interessierte Laien sowie Menschen mit einem geistes- und sozialwissenschaftlichem Abschluss, die ausserhalb der Akademie ihr Auskommen finden.

Wie finanziert sich die Avenue?

Bereits mit der vierten Ausgabe finanziert sich die Avenue zur Hälfte selbst: Durch Abo-, Einzel- und Inserateverkauf der gedruckten Ausgabe. Ohne die großzügige Unterstützung durch Stiftungen und Fonds wären wir nie soweit gekommen.

Warum?

Warum heißt die Avenue “Avenue”?

Weil eine Avenue nicht nur eine städtische Prachtstraße, sondern auch ein öffentlicher Raum ist. Das gilt zwar auch für den Boulevard, doch auf der Avenue gehen Abenteuer (l’aventure) und Zukunft (l’avenir) Hand in Hand. Und im Gegensatz zu einem Forum oder einer Agorá treffen sich auf der Avenue nicht nur männliche Potentaten, sondern Bürgerinnen und Bürger. Gleichberechtigt.

Warum diskutiert die Avenue Wissen, bevor sie es druckt?

Weil Wissen niemals ein Fakt, sondern immer ein Prozess ist. Wissen entsteht im Pröbeln, Tüfteln und Erwägen, besonders aber in der Diskussion: im Geben und Nehmen von Argumenten. Die Avenue will dieses Reifen von Wissen im Gespräch sichtbar machen. Deshalb heißt die Avenue Kritik herzlich willkommen.

Warum gibt es die Avenue?

Weil das Wissen der interpretierenden Wissenschaften nützlich ist. Es gleicht zwar keinem Korkenzieher, der nur einen Zweck hat. Vielmehr ist es ein Näh- oder Werkzeugkasten, mit dessen Utensilien sich Institutionen, Begriffe oder Weltanschauungen analysieren und neu zusammenbauen lassen.

Warum gibt es die Avenue gerade jetzt?

Weil wir nicht noch weitere 170 Jahre warten können. 1845 gründete Rufus M. Porter die populärwissenschaftliche Zeitschrift Scientific American. Seitdem vermittelt sie einprägsam naturwissenschaftliches Wissen. Ihre Nähe zur Öffentlichkeit hat auch Einstein nicht davon abgehalten, für die SciAm zu schreiben. Im Gegenteil. Der Autorenstamm der Zeitschrift liest sich wie ein Who is Who naturwissenschaftlicher Reputations- und Nobelpreisträger.

Warum macht die Avenue Wissen und Denken populär?

Weil der Journalismus diese Aufgabe nur unzureichend wahrnimmt. Viele Tages- und Wochenzeitungen setzen seit Jahren auf einen Meinungsjournalismus, der die Weltanschauung seines Zielpublikums immer zu bestätigen, statt mit neuem Wissen zu erweitern sucht.

Außerdem haben sich auch staatliche Medien zu quotensensiblen Dienstleistungsunternehmen reformiert, die nur noch ein Credo kennen: Den Menschen dort abzuholen, wo er steht. Wer aber immer nur abgeholt wird, verlernt das Denken.

Warum mischt sich die Avenue nicht in die Tagespolitik ein?

Weil wir die mediale und politische Verknappung von Themen für gefährlich halten. Deshalb setzen wir uns für eine Vielfalt von Themen und Perspektiven ein. Wenn sich ganze Gesellschaften nur noch über Sicherheit, Wahlkämpfe, Migration oder Castingshows verständigen, schränken sie freiwillig ihre Rede- und Denkfreiheit ein.

Stimmen

“Einen eigenen Weg schlägt das Portal ‘Avenue.jetzt’ ein. Die Betreiber sind keine Professoren, sondern eine freischaffende Germanistin und ein Philosoph in Basel […], und die Gestaltung ist, im Unterschied zu der der anderen Portale, herausragend. Sowohl grafisch als auch thematisch betreibt die Site die Entschleunigung des Internets und setzt damit einen Kontrapunkt zur Entwicklung der Medienwelt.”

NZZ, 11. März 2016

“Über die Schweiz wird mir Ihr ganz großartiges Hochstapler-Heft zugeschickt, über dessen Lektüre ich gerade sitze und mich vergnüge. Das Heft ist ein sehr großer Wurf! Herzlichen Glückwunsch!”

Gert Postel, Hochstapler (zur 2. Ausgabe «Hochstapler»)

“Das Lämpchen des Laternenfischs leuchtet weiter, und wir drücken die Daumen: für eine populäre Wissenskultur und erhellte Lebenswelt!”

TagesWoche, Dezember 2015

“Ein grandioser Beweis dafür, dass ein intelligentes, unterhaltsames Magazin von und für Geistes- und Sozialwissenschaftler*innen möglich ist.”

ZEIT Chancen Brief, 26. Juli 2018

“Es ist diese bestechende Mischung aus brandaktuellen Themen, grossartiger Unterhaltung und wissenschaftlichem Tiefgang.”

BZ Basel, 29. August 2018

“Für ein wissenschaftsjournalistisches Mini-Start-Up, in Basel aus der Taufe gehoben von Corinna Virchow und Mario Kaiser, räumen wir hier gerne einen kleinen Werbespot ein. […] Wir empfehlen die Lektüre, stimmen zu, dass unsere politische Gegenwart kluge Debattenbeiträge der GeiWis braucht und schließen uns dem Motto an, das die Avenue-Gründer auf der Website verlauten: ‘Denken ist sexy.'”

ZEIT Chancen Brief, 2. September 2016

“ein bisschen verspätet, aber aus vollem Herzen will ich Ihnen zu «Junge Männer» und überhaupt zu Ihrem Avenue-Kraftakt gratulieren. Es entwickelt sich wirklich prächtig”

Gabriele Fischer, November 2018

Vielen Dank für die Aufmerksamkeit.

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