Nie­mand kennt die Wir­kun­gen der Kunst bes­ser als ihre Kritiker*innen. Je ver­derb­li­cher sie den Ein­fluss auf die Jugend und die Gesell­schaft über­haupt aus­ma­len, des­to mar­kan­ter tritt ihr Kunst­ver­ständ­nis zu Tage. Die Erwä­gun­gen beru­hen dabei oft auf Horaz’ Leh­re – respek­ti­ve deren Umkeh­rung: Statt zu nüt­zen oder zu unter­hal­ten, macht sich die Kunst ver­däch­tig, zu unter­hal­ten und zu scha­den. Delec­ta­re et noce­re – die­ses Mus­ter lässt sich beim Ver­riss der His­to­ria von D. Johann Faus­ten um 1600 genau­so wie bei der aktu­el­len Kri­tik der HBO-Serie Eupho­ria beobachten.

His­to­ria

1587. Im Hei­li­gen Römi­schen Reich Deut­scher Nati­on erreicht die Hexen­ver­fol­gung einen Höhe­punkt. Just in die­sem Jahr erscheint in Frank­furt die anony­me His­to­ria von D. Johann Faus­ten. Sie wird sich als Best- und Long­sel­ler bis ins 18. Jahr­hun­dert erwei­sen. Der Pro­sa­ro­man erzählt die Geschich­te des Magi­ers und pro­mo­vier­ten Theo­lo­gen Johann Faus­tus, der mit dem Teu­fel einen Pakt ein­geht. Die­ser endet nach 24 Jah­ren mit Faus­tus’ gewalt­sa­men Tod. Bis dahin aber darf er zahl­rei­che Aben­teu­er erle­ben: Mit sei­nem Dämon Mephos­to­p­hi­les fliegt er nachts durch die Luft und zau­bert im Win­ter einen para­die­si­schen Gar­ten her­bei. Er beschwört für eine Grup­pe Stu­den­ten die schö­ne Hele­na und unter­hält Fürs­ten mit nekro­man­ti­schen Kunststücken.

ein schreck­lich Exem­pel deß Teuf­fe­li­schen Betrugs“

Die His­to­ria, die bereits im Titel Wahr­haf­tig­keit bean­sprucht, ver­folgt ein mora­li­sches Ziel: Sie soll als „ein schreck­lich Exem­pel deß Teuf­fe­li­schen Betrugs“ die­nen, „allen Chris­ten zur War­nung“ (His­to­ria 1587: Vorrede).

Bereits ein Jahr nach ihrer Veröffentlichung wurde die Historia ins Englische übersetzt, wo sie Christopher Marlowe zu einer Bühnenfassung anregte. Englische Schauspielergruppen brachten Marlowes Drama wiederum nach Deutschland, wo es Wanderbühnen übernahmen. Bis 1611 entstanden zig Übersetzungen, die anschliessend zu verschiedenen Adaptionen des Fauststoffs führten – so auch zu Rembrandts Radierung Faust (ca. 1652)
Bereits ein Jahr nach ihrer Ver­öf­fent­li­chung wur­de die His­to­ria ins Eng­li­sche über­setzt, wo sie Chris­to­pher Mar­lo­we zu einer Büh­nen­fas­sung anreg­te. Eng­li­sche Schau­spie­ler­grup­pen brach­ten Mar­lo­wes Dra­ma wie­der­um nach Deutsch­land, wo es Wan­der­büh­nen über­nah­men. Bis 1611 ent­stan­den zig Über­set­zun­gen, die zu ver­schie­de­nen Adap­tio­nen des Faust­stoffs führ­ten – so auch zu Rem­brandts Radie­rung Faust (ca. 1652).

Die frü­he Neu­zeit erlebt dämo­ni­sche Mäch­te, Zau­be­rer und Hexen als weit­aus bedroh­li­cher als das angeb­lich fins­te­re Mit­tel­al­ter. Allein im deutsch­spra­chi­gen Raum ermor­den welt­li­che und kirch­li­che Obrig­kei­ten zwi­schen ca. 1550 und 1650 über 25‘000 ver­meint­li­che Hexen und Zau­be­rer. Papst Six­tus V. erlässt 1585 sogar eine Bul­le, die den Besitz von Büchern mit magi­schen und astro­lo­gi­schen The­men unter Stra­fe stellt. Ange­sichts die­ser Bedro­hungs­la­ge ist der Erfolg der His­to­ria erstaun­lich: Was ermu­tigt die Leu­te, das Buch zu kau­fen, zu besit­zen und zu lesen? Rück­bli­ckend war es die ambi­va­len­te Mischung aus Fas­zi­na­ti­on und Abscheu, Iden­ti­fi­ka­ti­on und Ableh­nung, ech­tem Dämo­nen­glau­ben und Genuss am Ver­werf­li­chen, wel­che den Roman zu einem unwi­der­steh­li­chen Lese­er­leb­nis machten.

Mit dem Erfolg kam die Kri­tik. Beson­ders stark echauf­fier­te sich der Jesu­it Jere­mi­as Dre­xel (1581–1638) über den Faus­ten und ande­re popu­lä­re Pro­sa­wer­ke: Indem das Publi­kum sol­che Bücher lese, ent­schei­de es sich gegen eine christ­lich schick­li­che Lek­tü­re und rich­te sei­ne gan­ze Auf­merk­sam­keit unge­bühr­lich auf „den Frantzoͤsischen Ama­diß … vnd Doc­tor Faus­ten.“ (Dre­xel 1639: 49). Die beschrie­be­nen Aus­schwei­fun­gen – etwa in Form sexu­el­ler Pro­mis­kui­tät – führ­ten laut Dre­xel zum Sit­ten­ver­fall beim Publi­kum. Zudem könn­te der Text zur Nach­ah­mung rei­zen statt zu einer got­tes­fürch­ti­gen Lebens­füh­rung anlei­ten. Beson­ders ver­däch­tig erscheint Dre­xel, dem Hof­pre­di­ger Maxi­mi­li­ans I. und glü­hen­den Ver­fech­ter der Hexen­ver­fol­gun­gen, die lite­ra­ri­sche Qua­li­tät die­ser Wer­ke. Die Irr­leh­ren wür­den in einem gol­de­nen Becher kre­denzt, in dem jedoch eine fet­te Spin­ne schwimme:

die gezier­te bluͤende Wol­re­den­heit …, die kurtzweilige[n] Fabeln vn laͤcherliche[n] geschich­ten“ gli­chen einem „guldine[n] Cred­entz­be­cher“, in dem aller­dings „ein fais­te bau­chete Spinn … umb­schwim­me.“ (ibid.: 46).

Mit Eras­mus gegen Horaz‘

Grund­sätz­lich fußt Drexels Kri­tik auf der Über­zeu­gung, dass Kunst eine tief­grei­fen­de Wir­kung auf ihr Publi­kum aus­übe. Für ihn gibt es einen direk­ten Weg vom Text zur Wirk­lich­keit, wenn er in sei­ner Nice­tas schreibt: „Nach der Lek­tü­re begin­nen wir so zu sein, wie das Buch es lehrt“ (1639: 181f.).

Mit die­sem mora­li­schen Bil­dungs­ge­dan­ken bezieht sich der Jesu­it auch auf eine Wir­kungs­äs­the­tik, die der Huma­nist Eras­mus von Rot­ter­dam  auf den Punkt brach­te: Lec­tio tran­sit in mores. „Die Lek­tü­re beein­flusst den Cha­rak­ter.“ So for­mu­liert klingt das wie der from­me Wunsch eine*r Pädagog*in. Wen­det sich die Auf­fas­sung, wonach Kunst den Cha­rak­ter und damit die Moral beein­flus­se, aber gegen die Kunst selbst, gewinnt sie merk­lich an Kon­tur. Nun gelingt es den Kritiker*innen mühe­los, die ver­derb­lichs­ten Wir­kun­gen von künst­le­ri­schen Wer­ken auf die Jugend, ja auf die gan­ze Gesell­schaft aus­zu­ma­len. Und je mehr Men­schen an unbot­mä­ßi­ger Kunst Gefal­len fin­den, des­to wüten­der und aus­grei­fen­der schlägt die Kri­tik zu. Schließ­lich gilt ihr die Popu­la­ri­tät eines Werks als Grad­mes­ser für sei­nen Einflussbereich.

Zwei Zie­le benann­te der römi­sche Dich­ter Horaz in sei­ner Ars poe­ti­ca (Vers 333) für die Dich­tung: den Nut­zen und/​oder die Unter­hal­tung: aut pro­des­se volunt aut delec­ta­re poe­tae | aut simul et iucun­da et ido­nea dice­re vitae. „Ent­we­der nüt­zen oder erfreu­en wol­len die Dich­ter | oder gleich­zei­tig Erfreu­li­ches und für das Leben Nütz­li­ches sagen.“ Die freund­li­che Gelas­sen­heit der römi­schen Lite­ra­tur­theo­rie ver­kehrt sich bei Dre­xel ins rigo­ro­se Gegen­teil: Statt zu nüt­zen oder zu gefal­len, steht die Kunst im Ver­dacht, zu gefal­len und zu schaden.

Statt zu nüt­zen oder zu gefal­len, steht die Kunst im Ver­dacht, zu gefal­len und zu schaden.

Delec­ta­re et noce­re – die bei­den Wir­kun­gen bil­den gleich­sam die dunk­le Sei­te einer huma­nis­tisch inspi­rier­ten Wir­kungs­äs­the­tik. Ihre miss­traui­sche Kraft ver­kehrt sogar die Leh­re eines Lukrez’ ins Gegen­teil. Die­ser ver­gleicht in sei­ner De rer­um natu­ra die Dicht­kunst mit dem Vor­ge­hen eines Arz­tes. Wie der Medi­zi­ner die bit­te­re Arz­nei in einem mit Honig bestri­che­nen Becher ver­ab­reicht, will Lukrez die epi­ku­rei­sche Phi­lo­so­phie in Form eines anspre­chen­den Lehr­ge­dichts dar­stel­len. Drexels fins­te­re Kunst­kri­tik bas­telt dar­aus einen gol­de­nen Kre­denz­be­cher, in dem eine fet­te Spin­ne schwimmt.

Eupho­ria

Der Sen­der HBO ver­öf­fent­licht 2019 die ers­te Staf­fel der Serie Eupho­ria. Sie erzählt aus dem Leben der 17-jäh­ri­gen Rue und ihrer Klassenkamerad*innen. Rue beschäf­ti­gen vor allem zwei The­men – Dro­gen einer­seits, die Lie­be zum Trans­mäd­chen Jules ande­rer­seits. Die­se wie­der­um sucht Bestä­ti­gung durch sexu­el­le Bezie­hun­gen mit älte­ren Män­nern, ver­liebt sich aber auch in Rue. Dane­ben kämpft Kat mit ihrer Figur und macht als Web­cam-Domi­na ihren Kör­per zur Waf­fe. Die Jungs dea­len mit Dro­gen, haben aggres­si­ven Sex und sind doch stets ver­un­si­chert. Zahl­rei­che sexu­ell expli­zi­te Sze­nen tref­fen auf offen gezeig­ten Sub­stanz­miss­brauch. Die Geschich­ten der Teen­ager kom­men in dunk­len und rausch­haf­ten Bil­dern daher. Am auf­wän­di­gen Make­up der Figu­ren – exzen­trisch, krea­tiv, mit Trä­nen aus Glit­zer – lässt sich deren see­li­sche Ver­fas­sung ablesen.

2020 gab es für Euphoria drei Emmy Awards und 16 Nominationen. Screenshot aus der ersten Staffel.
2020 gab es für Eupho­ria drei Emmy Awards und 16 Nomi­na­tio­nen. Screen­shot aus der ers­ten Staffel.

Mit der Aner­ken­nung kam auch die Kri­tik. Die expli­zi­te und unkri­ti­sche Dar­stel­lung von Sexua­li­tät, sexua­li­sier­ter Gewalt und Rausch­mit­tel­kon­sum erhitz­te Feuil­le­tons und rief Orga­ni­sa­tio­nen wie das Dro­gen­prä­ven­ti­ons­pro­gramm D.A.R.E. oder den PTC auf den Plan. D.A.R.E., das sich seit den 1980er Jah­ren für eine Null-Tole­ranz-Poli­tik ein­setzt, warn­te in ver­schie­de­nen Online­zei­tun­gen wie NBC News oder TMZ vor der zwei­ten Staffel:

Eupho­ria choo­ses to mis­gui­dedly glo­ri­fy … high school stu­dent drug use, addic­tion, anony­mous sex, vio­lence, and other des­truc­ti­ve beha­vi­ors as com­mon and wide­spread in today’s world.“

Das Pro­gramm bot in der Fol­ge gar an, die Produzent*innen dabei zu unter­stüt­zen, eine in ihren Augen geeig­ne­te­re Bot­schaft für die Serie umzu­set­zen. Auch der Par­ents Tele­vi­si­on and Media Coun­cil (PTC) kri­ti­siert auf sei­ner Home­page die Serie als „dark, depra­ved, dege­ne­ra­te and nihi­li­stic“. Eupho­ria nor­ma­li­sie­re Por­no­gra­phie und ermu­ti­ge Min­der­jäh­ri­ge zum Trin­ken, Rau­chen, Dro­gen­kon­sum und ande­ren gefähr­li­chen Ver­hal­tens­wei­sen. Um die­sen Ver­feh­lun­gen zu begeg­nen, moti­viert der PTC Eltern, eine Peti­ti­on zu unter­zeich­nen, die es HBO ver­bie­ten soll, Min­der­jäh­ri­ge zu sexualisieren.

dark, depra­ved, dege­ne­ra­te and nihilistic“

Die Par­al­le­len zur Kri­tik an der His­to­ria sind nicht zu über­se­hen – im Bei­trag „The Pro­blem with Eupho­ria“ in der ame­ri­ka­ni­schen Vogue wer­den sie indes noch deut­li­cher. Der jun­ge Ver­fas­ser, Samu­el Geta­chew, selbst Teil der Gene­ra­ti­on Z und damit im Alter der Eupho­ria-Protagonist*innen, führt aus, was bei der Kri­tik von D.A.R.E und PTC nur impli­zit mit­schwingt: Die Serie sei des­halb so pro­ble­ma­tisch, weil sie so gut sei: Die Hauptdarsteller*innen sind „stun­nin­gly beau­tiful“, sie erzeu­gen mit­hil­fe von „glit­ter, imma­cu­la­te make­up, and over-the-top out­fits“ eine fin­gier­te und hoch­gra­dig insze­nier­te Ver­si­on ihrer selbst. Die Beleuch­tung, „moo­dy, glo­wing“ sowie der ver­träum­te Sound­track des Künst­lers Lab­rinth tra­gen zu einer Ästhe­ti­sie­rung des Furcht­ba­ren und Trau­ma­ti­schen bei. Und aus­ge­rech­net für die­se Ästhe­ti­sie­rung sei sei­ne Gene­ra­ti­on beson­ders empfänglich.

D.A.R.E. und der PTC ver­ur­tei­len die Serie wegen ihrer Inhal­te: Statt vor selbst­zer­stö­re­ri­schen Ver­hal­tens­wei­sen zu war­nen, glo­ri­fi­zie­re Eupho­ria die­se und ermu­ti­ge Jugend­li­che, es den Protagonist*innen gleich­zu­tun. Für die Vogue hin­ge­gen geht die Gefahr von der ein­neh­men­den Ästhe­tik aus – sie sei „ein Vehi­kel, um unse­ren Hang zur Selbst­zer­stö­rung zu roman­ti­sie­ren“. Die­se Kri­tik wie­der­holt seman­tisch nahe­zu ver­lust­frei Drexels Ver­dacht, schö­ne Wor­te sei­en der gol­de­ne Kre­denz­be­cher, dar­in eine fet­te Spin­ne schwimme.

Fazit

Die antiho­ra­zi­sche Kunst- und Kul­tur­kri­tik von delec­ta­re et noce­re basiert auf drei Prämissen:

  1. Kunst besitzt die Macht, unse­re Ver­hal­tens­wei­sen, unse­ren Cha­rak­ter oder unser mora­li­sches Emp­fin­den zu verändern.
  2. Je popu­lä­rer und gefäl­li­ger ein Werk ist, des­to grös­ser ist die Gefahr einer schäd­li­chen Wirkung.
  3. Die anspre­chen­de Form wie­der­um ist das reiz­vol­le Vehi­kel oder der gol­de­ne Becher, mit oder in dem frag­wür­di­ge Inhal­te ver­mit­telt werden.

Die­se Über­zeu­gun­gen ent­wer­fen eine Art Miss­trau­en­s­äs­the­tik, die sich im lan­gen Schat­ten breit­macht, den ein huma­nis­ti­sches Kunst­ver­ständ­nis von Lec­tio tran­sit in mores wirft.

Frei­lich ver­mag das Gros des mensch­li­chen Kul­tur­schaf­fens die­ses Kunst­ver­ständ­nis nicht zu wecken. Viru­lent wird es erst, wenn ein Werk wie die His­to­ria ges­tern, Eupho­ria heu­te stark kon­tex­tua­li­siert ist: Wenn es die Ängs­te, Unsi­cher­hei­ten und Erwar­tun­gen einer Gene­ra­ti­on oder einer Gesell­schaft reflek­tiert. Zen­da­ya, Haupt­dar­stel­le­rin und Kopro­du­zen­tin von Eupho­ria, betont genau die­se Kon­tex­tua­li­sie­rung und die damit ein­her­ge­hen­de Hoff­nung, wenn sie der Kri­tik entgegenhält:

Eupho­ria „is to hop­eful­ly help peo­p­le feel a litt­le bit less alo­ne in their expe­ri­ence and their pain.“

Lite­ra­tur

Dre­xel, Jere­mi­as. 1639. Nice­tas. Das ist: Uner­hör­te Gschicht vom Streit und Sig wider die Las­ter. Mün­chen. Digi­ta­li­sat.

Füs­sel, Ste­phan; Kreut­zer, Hans Joa­chim [Hrsg.].2012. His­to­ria von D. Johann Faus­ten: Text des Dru­ckes von 1587. Kri­ti­sche Aus­ga­be. Stuttgart.

Geta­chew, Samu­el. 2022. „The Pro­blem With Eupho­ria“. Vogue Online (7. Janu­ar 2022). Online.

Bild­nach­weis

Lee­re Rän­ge in der Oper. Foto: Cavan Images, Alamy.

uncode-pla­ce­hol­­der

Pau­la Furrer

Pau­la Fur­rer hat in Zürich und Tübin­gen Ger­ma­nis­tik, Lati­nis­tik und Phi­lo­so­phie stu­diert. Aktu­ell ist sie als wis­sen­schaft­li­che Mit­ar­bei­te­rin im Son­der­for­schungs­be­reich Ande­re Ästhe­tik an der Uni­ver­si­tät Tübin­gen beschäf­tigt. In die­sem Rah­men schreibt sie ihre Dok­tor­ar­beit zur dämo­no­lo­gi­schen Trak­t­at­li­te­ra­tur (‚Hexen­theo­rie‘) der Frü­hen Neu­zeit und zur His­to­ria von D. Johann Faus­ten (1587).

Pri­va­cy Pre­fe­rence Center