Podiumsdiskussion mit Rebekka Habermas (Uni Göttingen) und Anna Schmid (Direktorin Museum der Kulturen Basel).

Das Podium diskutiert die Gegenwart und Zukunft ethnographischer Sammlungen. Es greift ein Statement von Rebekka Habermas auf, welches das prekäre Verhältnis zwischen den gesammelten Dingen und ihren entfernten Menschen zum Ausdruck bringt: «Die Gegenstände der Menschen, die zu uns kommen, wollen wir behalten – die Menschen selbst aber, die wollen wir nicht.»

Rebekka Habermas, Anna Schmid, Allgemeine Lesegesellschaft
Rebekka Habermas, Anna Schmid, Allgemeine Lesegesellschaft

Fragen für die Diskussion:

• Wie gehen Museen derzeit mit Rückgabeforderungen um?
• Welches Selbstverständnis haben ethnographische Museen?
• Haben Dinge neben ihrer Provenienz auch eine Advenienz?
• Reisen Dinge ihren Menschen voraus?
• Fragen aus dem Publikum

Im Anschluss an die Diskussion findet im Salotto die Hefttaufe mit Apéro statt.

Ort:  Allgemeine Lesegesellschaft Basel, Münsterplatz 8, 4001 Basel
anschließend: Salotto, Utengasse 17, 4058 Basel (Karte)

Zeit: 18.55(!) – 20.30 Uhr (anschließend Apéro)

Kosten: keine (Kollekte)


Da die Platzzahl begrenzt ist, sind wir für eine Anmeldung dankbar.

Zur Anmeldung

    Bildnachweis

    Beninbronze der Edo. 16.–17. Jahrhundert. Reitender Oba und seine Gefolgsleute. Metropolitan Museum of Art.

    Die Beninbronzen sind zum Symbol kolonialer Raubkunst geworden. Die meisten wurden in einer Straf- und Plünderungsaktion der Briten im Jahre 1897 geraubt. 200 Bronzen sind im Besitz des Britischen Museums in London, die anderen sind über Europa und Amerika verstreut.

    19. Juni 2019 | Hefttaufe mit Podium:
    Zur Herkunft und Ankunft von Dingen


    Datum19. Juni 2019OrtAllgemeine Lesegesellschaft Basel. Münsterplatz 8, 4001 BaselZeit18.55(!) - 20.30 Uhr (anschließend Apéro)Plätze80ReservationAnmeldungUnterstützungChristoph Merian Stiftung